Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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Ii6ite Gatt. Roftnwur;. KkoDola. 289

rem angenehmen Rosengeruch oft die Luft erfüllt, Rosen,welchen sie auch getrocknet noch behalt; im Garten wur .aber verliehet sie viel von ihrer Scharfe. Der Stamm "wächst aufrecht und ohne Aesie, ist allenthalben mitkeilförmigen an der Spitze gezahnten ungestielten Blat-lern besetzt, und tragt auf der Spitze eine ganze dich.te Dolde von kurzen und ästigen Blumenstielen, Diemännlichen Blumen haben einen purpurrothen Kelchund grüngrlbiichte Blatchen, die nur an ihren En-dungen roth sind; die weiblichen haben ebenfalls einenpurpurrothen Kelch und eine unmerklich« gleich grosteBlumenkrone. Man schreibt der Wurzel eine kühlen-de und erfrischende Kraft zu, welche auch das darausgebrannte Wasser besitzen soll. Auf der Insel Farobedient man sich ihrer in dem Scharbock, und beyuns auscrlich in Gestalt eines Breyumschlages, denman um die Stirne schlagt, in Kopfschmerzen. Eini-ge rühmen sie auch in bösartigen Geschwüren. InGrönland wird diese Pflanze gespeist.

n6zte Gattung.

Bingelkraut. iVIercurialis. Bingel-kraut.

LINN. Gen, Plant. n. 1125. ed. nov, nr. 1230, Mercu-

G\ie wesentlichen Kennzeichen dieser Gattung sind nalis *bey den männlichen Blumen , ein dreytheili. Kenn,ger Kelch, keine Blumenkrone, neun bis zwölf Staub, zeichet»faden, und kugelrunde zweyknöpflqe Staubbeutel, and der Gak*bey den weiblichen Blumen, ein dreychefliger dkelch, tung.keine Vlumenkrone, zween Griffel, ein Saamenqe.hauß, das aus zween Knöpfen und eben so viel Zacher«besteht, in deren jedem ein Saanu liegt.

Wir kennen nur folgende fünf Arten:

Linne pflanzensyst. X. Lh. %

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