Vierte Classe. 22 ter Abschnitt.
4) Filziges Bingelkraut. Mercurialis to-mentosa.
Vierte
Art. mit einem beynahe staudichten Stamm, »nd filzigen Blat«
,, kern, IVlei curialis caule substuticofo, foliis tomen-
unttrf. tofis. L1NN. Sylt. Veg. p. 746. Sp. P>. p. 1465.
}((4>en. Hort. Vpf. 461ROY lugdb. 203 SAUV roonsp. !
128. GOUAN. montp. 507. IYIILL. Dict. n 3. Phyl- \Ion testiculatum. C- BAUH. pin 122. ?. l’hyllon jmarificum. CLUS. bist. 2 p. 48. Phyllon spicatum.
C. BAUH. pin. 122.0”. Phyllon feminificum. CLUS.bist. 2. p.48.
Diese Art, welche unter dem Namen Phyllonden altern botanischen Schriftstellern bekannt war / istin der Provence, kanguedoc und in Spanien zu Hause.Sie hat eyrunde Blatter, Blumen, die dicht knottnar-tig bcycinander stehen, männliche, die auf der Spitzeder Blumenstiele sitzen und langer als die Blatter find,und weibliche, die beynahe >e drey und drey beycinanderstehen. Das eine Blümchen ist gestielt.
Fünfte 5 ) Afrikcmischrs Bingelkraut. MercurialisAn. atra.
U ;’! ers mit einem krautartigen liegenden Stamm, eyrunde» eüzeichen. ntgermaffen filzigen Blattern, und männlichen undweiblichen auf einer Pflanze, Mercurialis caule pro-strato herbaceo, foliis oratis iubtomentosis, flori-bus andragynis. LINN. Syst. Veg. p. 746. Mant.Pl. JI. p. 298. Mercurialis procumbens dicoccos afri-cana, foliis violae triculoris. HERM. par. app. 10.Ricinocarpos asta. BOERH. lugdb. l. p- 254.
An dem Lüwenberg auf dem Vorgebürge der gutenHofnung ist diese Art zu Hause, deren Stamm kraut,arkig, handbreit hoch, zarthärlg, weilschweiffig ist,sich in verschiedene Aeste theilet, und gar oft zu kriechenscheinet. Die Blatter sind gestielt, eyrund, filzig,stumpf, dreynervicht, und stehen gehäuft auf Stielen,
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