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den wird. Die andere ist die völlig ausgewachsene Gries»Wurzel von eben derselben Pflanze, die nicht wurmsti. würz.chlg seyn soll, und eine dunkel schwarzlichte Eiscnfarbehat. Ihr Kern ist zum Theil blaß, gelblichk, zum Theilspielet er aus dem dunkelbraunen ins gelbliche. Inbeyderley Wurzeln ist kein besonders merklicher Geruch,aber ein Geschmack, welcher anfänglich süße ist, undauf der Zunge nach und nach bitter wird. Da man inder sehr trockenen Wurzel der seifenartigen Pareirabrava von flüchtige« wirksamen Bestandtheilen keineMerkmahle hat, so kann man ihre Kräfte und Wir.kungen nur bloß dem harzig, schlermigen zuschreiben.
Der mit Wasser gemachte Aufguß ist hellroth, bitter«lich, und nebst dem Extracte ohne Geruch. Das lez.tere -e-get, bey dem bittern Wesen, eine schwache Süs-sigkeit. Durch den Weingeist erhält man daraus einedünne hellbraune Tinftnr , die einen vermischtenscharf bitterlichen und dabey süßlichen Geschmack hat,und das Eptract zieht bey seinem bittersüßen Geschma.cke etwas zusammen. Pareira brava wurde sonst imPulver von einem Halden bis zum ganzen Quint imWasser, Wem, oder einem kräftigen Vediculo zunehmen verordnet. Man ließ die Wurzel auch mitMöhrensaameu, oder auch Birkensaft abkochen. Mangab das Pulver besonders zu einem halben üuinkchenmit einem Zusätze vom gereinigten Salmiack oder Ep.somer Salze zu etwa fünfzehen Gran alle vier Stun-den bey Nierenbcschwerungen, bis zum Nachlaß derHeftigkeit von Zufallen, und schrieb alle guten Folge»den Wurzeln alleine zu. Man ließ auch einen zusam.meugesetzteu Pareirageist und Pareirabalsam, eine Es-senz mit dem flüchtigen Wein,:cingeist, oder Akmellen«grist, auch versüßten mit Biebergeilversetzien Salpeter,geist, nebst einem geistigen Exkraet daraus verfercigen.Indessen, wie es immer zu gehen pflegt, wurde von denstarken und heftigen harutreibenden Wirkungen von ei.nigen Aerzten sehr viel übertriebenes gesagt: andere, die
auf.