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stark nicht: stärker noch die Tinktur/ die gleichfalls^^überaus scharf ist. Wegen ihrer Scharfe ist sie eine Kef. '"er.tig purg,renke Arzney/ die in Substanz niemals gege«den wird/ ob man sie gleich fönst in der Raserey , Me.lancholie , viertägigen Fiebern, Schwindel , und derSchlafsucht verordnet hat. Aeuserlich braucht mansie zum Nießpulver/ und die trockene Kräze, wie auchandere um sich fressende Geschwüre, zu heilen. InMilch giebt sie ein Fli'gengifr ab. Nach Herrn vonHallerS Meinung wird sie von keinem Vieh als nurvon den Mauleseln gefressen / welche/ nach dessen Be-obachtung/sehr begierig darauf sind: aber schon T,he»«phrasi scheint dieser Meinung zu widersprechen: ersagt: ViL Veratri, cum Pecora eo uterentur,deprehensa est : ferner: //man versichert: daß,/wenn Pferde , Rinder und Schweine die schwarze,/Nießwurz fressen / sie davon sterben / auch daß die,/Schaafe die weise Nießwurz anfresse» / und daß man,/an selbigen/ weil sie sodann am Durchlauf fiele»/ erst//die Wirkung dieses Gcwachsech kennen gelernt. DieSchlesier im Gebürg behaupten, daß sie nur alle sie«den Jahr blühe.
r) Schwarzer Germer. Veratrum Zwvk«ni§rum.
Unterst
mit einer einfach znsanimengesetzten Bliimentraubc, und zeichen,sehr weit anSgebreiretcn Bliimenkronen , Veraci umracemo composito , corollis patentillimis. LINN.
Syst. Veg. p.757. Sp.Pl. p. 1479. MILL. Dict. n .
2. SCOP. Carn. 2. n. 1234. JACQU. austr. t. 336.Veratrum pedunculis corolla patentilTima longiori-bus. GMEL. Sib. 1. p. 76. MORIS, hilt. 3. p-4?^s. 12. t. 4. f. i. Veratrum flore atrorubente. TOUR-NEF. Inst. R. H. p. 273. Helleboius albus floreU 2 atro-