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Beschreibung
des
Ostindischcn Brodbaums.
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so überaus merkwürdige Gewächse führt in derSprache der Malaien den Namen S»ccun, oderSoccum Capas , wegen des wolligen Fleisches derFrucht. Rumph scheint daher, den bey ihm übliche»Namen, mit welchem er den Brodbaum bezeichnet, Soc-cus , von der malaischen Benennung entlehnt zu haben.Auf Makaffar wird der Brodbaum 'Bakar, aufTernateGomo, und in Amboina Söun oder Sune genennt.Der Name NlMa w^rd nach AilsonÜ Bericht der Fruchtdes Brodbaums auf der Insel Tinian gegeben. SXslt, demmannte Kenntniß dieses Gewächses , so bald man seineBeschreibung gelesen, keineswegs absprechen kann , ge-denkt dessen unicr der Benennung Rhymay. Mit dieserfind wohl Rima, Rymay oder Rhymay zu verbinden,Benennungen, die der Frucht dieses Baumes von denEinwohnern der molukkischen und aller philippinischenInseln gegeben werden Ueberhaupt weichen die Nach-richten in Ansehung der Benennung dieses Baumes garsehr von einander ab. Dst soll der nemliche Name dieFrucht allein, gar oft nur das Gewächs, zuweilen Fruchtund Gewächs zugleich bezeichnen.
Dampier war wohl einer der ersten, der uns dieNachricht gab, daß auf den Ladronischen oder Diebsinselnin der grosen Süds« eine gewisse brobartige Frucht aufeinem Baum wüchse. Deine Worte sind. Die Brodfrucht,wie wir sie nennen, wachset auf einem Baum, der sostark und hoch ist, als unsere grösten Aepfrlbaume, des-
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