Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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-4» Beschreibung j

sen Gipfel sich sehr ausbreitet, mit vielen Aesten und !schwärzlich«» Blättern. Die Frucht wächset an denAesten wie die Aepfel, und ist so groß als ein Brod vor >einen Lluver (Stuivers ßol), wenn der Scheffel Ro.cken fürn Schilling kostet, rund und mit einer dicken star. lken Schaale. Wenn sie reif ist, ist sie gelbe, glatt, undvon einem annehmlichen köstlichen Geschmacke. L :e Ein. -wohner der Insel essen sie stati Brodes Sie nehmen sienicht eher ab, bis sie rcchc sehr reif, uemlich grüne undhart ist, da man sie im Ofen recht bäcket, bis die Schalegleichsam gebraten und schwarz wird, welche man alSdennweg rhuk, da eine dünne und mürbe Rinde darunrcr ist,das inwendige aber gilt, weich und weiß, wie die Brosa.wen an einem Brod, das einen Stüvcr kostet. DieseFrucht hat weder große noch kleine Kerne, sondern allesdie Art des Brodes an sich; man muß es aber frisch es»sen, denn wenn man eö langer als vier und zwanzigStund behält, so wird eö knicken, übel schmeckend und i

scharr« im Halse, da es doch vorher sehr wohl schmecket. j

Diese Frucht ist acht Monare lang des Jahrs zu haben, !und essen die Einwohner sonst kein Brod als dieseöA'Jchhabe auch sonst nirgends dergleichen Frucht gesehen. DieLeuce aus der Insel sagten uns zwar, daß sie in allen an.dern kadron. Jmeln gleichfalls hauffig zu finden wäre,von mehrcrn Orten aber habe ich nie was gehört. S. des»sen neue Reise um die Welt p. 5-46. rc. rc.

Franclsk. Vaienlyn beschrieb den Brodbaum unterdem Namen Sockomboom. Nach Herrn HoukluynsMeinung dürfte er aber schwerlich mit dem Ansiell, derauf der Malabarischen Küste wild angetroffen wird, füreinerlei) gehallen werden.

Das Vaterland des Brodbaums ist ganz Indien, undzugleich aui den östlichen Inseln, besonders auf jenen inder große» Südfce liegenden, das vorzüglichste Nah.rungömiltel für Menschen, Vieh und Vögci.

Lord hinten traf auf seiner Reise um die Weit, aufder Insel Linian die Brodfrucht an, und gedenkt ihrer

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