des Osiindischen Brodbaums. zsi
und bringen länglichte Früchte hervor : diese haben meh-renthe,is entweder gar keine Kerne, oder zuweilen nurzween bis drey. Die dritte Art ist der klein« Soccus, einBaum, den ich auf Hicoe bey der Negerry Scnülo nur eineinztgesmal zu Gesichte bekam, der aber einen viel höher»und stärker« Stamm hatte, als der gemeinere SoccusCapas, mit welchem er aber doch in Ansehung der Blat-ter übereinkam, ob selbige schon um ei» ansehnlichesglatter waren. Seine Früchte waren klein und rund, undmit einer ziemlichen Anzahl kleiner Nüsse oder Kerne, diegebraten genossen werden konnlen, angefüllt. Ibre Rin-de ist aber ungenießbar. Es scheint aber als ob die Hi-tuest» »venige Keuntniße in Ansehung dieses Baumes hät-ten ; daher ist es noch unausgcmacht, ob seine wahreStanimart der Eocens Capas oder Eocco Bldjl ge.Wesen seye. Die Hitucsev nannten ihn Kahüll. Mitdiesem katm auch der Soccus fellor verbuuden werden,dessen Vaterland die Insel Dammea ist. Dieser hat gleich,falls kleme uud runde Früchte: seine auserc Rinde ist mitgelben und braunen Flecken gezeichnet : das innere Markoder Fleisch ist gelb, zwischen welchem eine Menge kleinerKerne versteckt sind. Dieses Mark ist gleich den Kernengenießbar. Es werden aber nur einer oder höchstenszween Baume in Bauda angetroffen, woselbst einige sel-bige bald Soccum Maas bald Soccum PisiangmndSero Wakkt nennen. Auf Damme» wachsen sie ur-sprünglich wild, werden aber daselbst m« groß geachtet,und sind hohe Baume, deren Blätter nmz.'ichrsmd, wes-wegen sie vielleicht mit mehrerem Rechte als rine Art desSocci Bldji, angemerkt zu werden verdienen.
In dem westlichen Indien, ist die Frucht dieses Bau-mes beynahe ganz unbekannt. Man traf sie zuerst aufdem östlichen Sumatra , auf Java, um Danram, so wieauf Baley und Madura, obschon immer selten an; destohäufflgcr auf Celebcs. Auf Amboina und aus den eigent-lichen ostindlschen Insel» ist sie zwar nie in Mevge zu fin-den; hingegen wird sie desto hauffiger in den Gärten gezo.
gen.