Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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zsr Beschreibung

gen. Der körnichte Soccus aber ist desto zahlreicher, undzahlreicher noch als in den westindischen Inseln zu finden.

Die Fruchte selbst sind trockener Art, und haben we.nig oder gar keine Hitze in sich. Sie geben ein starkes undsättigendes Nahrungsmittel ab, der Magen hat ihrer baldsatt, aus dieser Ursache bekömmt sie arbeitsamen Mensche»am besten. Denjenigen ist sie am zuträglichsten, deren Leibsehr offen ist, sie zeigt alsdann maßlg stopfende Kräf-te, beweist sich aber als Nahrungsmittel alsdann ambesten, wenn sie nach unserer Methode zum Genuß zube-rettet wird, welches geschieht, wenn sie in fetter Fleisch,brühe gekocht oder gedampfet wird, als nach der Weiseder Amdoinen, die sie braten Die Asche der verbranntenBlätter, mit etwas Calapusöl und Curcuma vermengt,wird wider eine gewisse Krankheit Gomukv Mengateverordnet: welches eine Hautkrankheit ist , die sich durcheine trockene mit einer Entzündung begleitete Röthe, dirgleich einer Herpes um sich greift, verrath. Die ausdem Stamme quillende Milch giebt einen guten Vogel-leim ab, besonders wenn sie mit Calapus Wasser aufge-kocht und an einige Stäbchen gestrichen wird, von welchendie alsdann auf selbige sitzende Vogel sich selten wiederloos machen können. Will jemand diese Milch aufsam«mein, so macht man nur einen einzigen Einschnitt in denBaum; diese Milch lauft dann in weit größerer Mengeheraus, als wenn man zween ja wohl gar drey Einschnittein selbigen gemacht hatte. Wird diele Milch an die Hautoder Kleider gebracht, so kann selbige mit Hülfe eines Oelsoder irgend einer Fettigkeit wieder davon weggebrachtwerden. Das Holz des gemeinen Soccus giebt nur schlech.tes Bauholz. Ueberaus alte Baume aber, die ihre Blat-ter abwerfen, haben ein sehr schönes gelbes Holz. Busdiesen lassen sich kleine Bretter zu kleinen Kistgen schneiden,und diese, falls sie stark polirt werden, nehmen eine über.aus prächtige Farbe an. Die Amboinen machen auchauSdiesem Holze ihre Tifen welches langlichte Trommelnsind, weil dieses Holz leicht und tönend ist. So zar diek Amboi-