Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
Seite
363
JPEG-Download
 

des Ostindischen Brodbaums. z6z

wie Förster sagt, behaupten. — Nur Vermuthungen,die vielleicht zur Entscheidung des ganzen nur wenig bey.kragen werden.

HerrHouttUYN theilt uns hier eine generische Beschrei.bung des Brodbaums mit, die Herrn b). Tchunberg zumVerfasser hat. Er erhielt sie von selbigem in einem Hand«schreiben, und wahrscheinlich noch ehe sie in die schwedi.schen Akten eingerückt worden. Ich habe selbige mit je«ner in gedachten Allen verglichen, und finde sie, einigewenige ausserwesemliche Varianten ausgenommen, gleich«lautend, und theilt sie mit so wie sie Herr HoullUYNangegeben:

Lelch fehlt. Ein walzenförmiges Kätzchen, wird auf«warkS zu immer dicker, ist spannenlang, und ganzmu Blütben bedeckt.

Arone ist zweyblattericht. Die Blätchen find länglicht,auügehölt, stumpf, rauchhärig, weiß, und verber«gen den Staubfaden.

Staubfaden, ein einziger in jeder Krone, ist fadenförmigdurchichemend, weiß, so lange als die Krone. DerStaubbeutel pyramidenförmig und gelb.

Weibliche Blumen auf dem nehmlichen Baum.Aelch fehlt. Das Saamengehäuse exrund,mit Frucht,knoten bedeckt.

Rrone fehlt.

Srempf. Gewölbte, zahlreiche, sechseckige Fruchtklio«ten. Ein einziger fadenförmiger bleibender Grif-fel. Eine auch zwo haardünne, zurückgerollte, Li«nie lange Narben.

Saamengehäliß. Eine eyrunde, zackige, fleischige, viel«fächerige Steinfrucht. Die Nüsse find eyrundschief dreysritig, mit einer zarten Haut umgeben,von der Grösse einer welschen Nuß, und liegen ineiner vielfachen Reihe wie Dachziegel über einan«der. Der Kcrn ist weiß.