38o Beschreibung
«ine ankere Holzart. Die Fledermäuse gehen der Fruchtsehr nach, geben die Kerne mit dem Unrach wieder un-versehrt von sich: diese gehen in den Wäldern, wie sie mitLem Unrath hingeworfen werden, gar lrich von sich selbstauf. Auch an den Wurzeln dieses Tsiampadaha stn«Let man unter der 4rde einige Auswüchse, die ausge,graben und gegessen werden.
Auf Malabar und Zeylon trift man ferner auch ei«tu kleine Art an , welche der vorhergehenden drittenähnlich ist. Ihre Blatter sind groß und rnnzlicht, undder Stamm so dick, daß ihn kaum zween Menschen mitausgestreckten Armen umspannen können. Die FruchtM rund-und Faust groß, ja zuweilen noch einmahl sogroß: tnnwärtS ist sie mit einem gelben Mark, undkleinen eßbaren Kernen angefüllt. Das Holz alterStamme ist zum Bau sehe brauchbar : man schneidetauch zierliche Bretchen, zu kleinen Kisten daraus. Man«ennt daselbst dieses Holz Angclikenhol;. Auch dieParadteSvögel streben auf den popoesischen Inseln die-sen Früchte« überaus nach, sie bohren sie durchaus, undgraben sich sammt ihrem ganzen Körper durch, wie ichdeutlicher und mit mehrern in meinem Buche vom Am«Soinischen Vögeln darthun werde.
Z) Runder Brodbaum. Artocarpus rotunda.
Mit «»getheilten Blattern, und runder Frucht, Artocar-pus foliis indiaisis, fructu rotundo- HOUTT. Part.II. Sect. XI. p. 455-
Mit dieser dritten Art, deren ; «bisher noch keinSchriftst.ller gedacht, macht uns Herr Houccuyilzuerst bekannt. Es wäre zu wünschen, daß seineBeschreibung davon erwas bestimmter und vollständi-ger