Band 
Zehnter Theil. Von den Kräutern.
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des Ostindischen Brodbaums.^ 979

«och eine andere Art, die der erstem überaus ähnlichist, die aber ein sehr weißlichtes und fades Mark hat.Der Werth, den man auf selbige legt, ist in der Thatauch deßwegen sehr geringe; man halt sie nur für eine wil.de Art, speißt sie selten roh, und kocht sie gewöhnlichwie Kohl. Das Hol; giebt aber ein viel besseres Bau«holz. Auch noch eine dritte Art giebt es, (auf Am.boina unbekannt) die viel kleiner als die zahme ist, undnicht viel länger als der eigentliche Soccus , aber den-noch von lünglichker Figur. Die Höckerchen oder War-zen sind an dieser dritten Art spitziger als an irgend ei-ner, und die Kerne oder Nüßgen nicht viel grösser als ander Ranca. Ihr Fleisch ist aber gelb und delikat, wirddaher der zahmen Art vorgezogen, wächst auf But 0 Nwoselbst sie den Namen Tepul» führt.

Die Früchte der Tsiampadaha haben Natur undübrige Eigenschaften mit den Früchten der Nanca ge-mein. Nur sind sie süßer, nicht so sehr schleimig, ge-sünder, und leichter zu verdauen. Die Verschiedenhri-ten der Landschaften haben einen sehr großen nicht zulaugneuden Einfluß auf selbige. So sind die Nanca, die,wie schon eben erinnert worden, auf den Inseln deswestlichen Indiens wachsen viel besser als jene auf Am»boina; wahrscheinlich schätzt man auch deßwegen dhTöiampadahä so hoch. Auf Amboina ziehen sie dieKerne dem Mark der Frucht vor, weil sie ste gesotten,oder gebraten, zum Genuß für zuträglicher halten.Sie sollen auch sehr gesund seyn, besonders denen ander Diarrhöe kranken. Das Mark der Frucht der wei-scn oder wilden T.slampadaha, wird wegen seines fade«Geschmacks seilen roh vcrspeißt. Die Baume laßt manwegen ihres zum Bau so tüchtigen Holzes alt werden.Es gleicht solches der Farbe sowohl als der Festigkeit undDichte nach dem Eisenholz, nur ist cS noch so gar sehrbraun, modert auch in der Erde nicht so leicht/ »te irgend