liche Gränze des Thales von Pickering. Sie wird voneiner Reihe tiefer Schluchten durchschnitten, durch welchekleine Bäche fließen, die endlich im Pickering - Thalezusammenfließen und, indem sie sich oberhalb NewMal -ton mit dem Derwent vereinigen, einen tiefen undengen Paß zwischen den Howard'schen Bergenund den Kreide-Ebenen (LlmIIc XVoläs) durchbre-chen. Da dieser Engpaß der einzige Ausgang des Thalesvon Pickering ist: so laßt sich denken, daß die plötz-liche Verstopfung desselben das ganze Thal in einen Seeverwandeln würde. Professor Buckland glaubt auchwirklich, daß dieß einst, bevor das Wasser sich jenenDurchgang geöffnet hatte, der Fall gewesen sei, und daßalso die Höhle, deren Oeffnung wir jetzt bei Kirkdaleerblicken, damals dicht am nördlichen Ufer dieses Seesgelegen habe. Der Boden des Thals besteht aus blauenThonschichten, mit Lagern von bituminösem Schiefer, gleichdem vonKimeridge in Dorsetshire. Die Höhleliegt am untern Ausgange einer der oben erwähntenSchluchten, die sich in das Thal münden. Die Gebirgs-art, worin die Höhle liegt, gehört zu jener Art Rogen-stein (Oolith), welche im südlichen England unter demNamen Oxforder Rogenstein bekannt ist. Sie istreich an Korallen und Stacheln von Kolli aus ciäsris.Außer der Kirkdaler Höhle giebt es übrigens in diesenFelsen noch mehre andere Spalten und Höhlen, in dereneinigen sich die Bäche verlieren, welche dem Thale zu-strömen. Buckland hält das Vorkommen dieser Höhlenin einer Höhe von mehr als ivn Fuß über dem jetzigen
N 2