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in der Provence , fand man im Jahr 1788 Bruchstückevon Säulen, halbbehauene Werkstücke, Keile, Hammer-stiele und andere hölzerne Werkzeuge, auch zusammen-passende Stücke eines abgenutzten 7 bis g Fuß langen,
1 Zoll dicken Bretes. Das Merkwürdigste bei der ganzenEntdeckung war die Art des Vorkommens aller dieserSachen. Sie lagen nämlich 50 bis 60 Fuß tief untereinem Kalkstein mit Schalthier-Versteine-rungen, über welchem noch zehn andere, durchSandschichten getrennte Kalk flöhe, 4» bis 50 Fußhoch, gelagert waren *).
In der Nähe des angeblichen Vulkanes Butaressain Auvergne, hat man in roo Fuß Liefe, untereinem eben so mächtigen Basaltlager, nicht nur Baum-zweige und Holzstücke, sondern auch ein mit der Axtzugehauenes Brct gefunden **). Eben so merkwürdigsind die vielen Eichenholz-Späne von allerlei Größe, welcheman im Jahr 1757 beim Graben eines Brunnens imDorfe Braunsberg, unweit Ruppinin der Mittel-mark von Brandenburg , 160 Fuß unter der jetzigenOberfläche entdeckt hat. Die Späne glichen vollkommendenjenigen, welche man durch das Fällen von Eichen er-hält, waren aber sämmtlich in Stein verwandelt ***).Was nun das Alter dieser und mehrer andrer,
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^" 0 n, — bei Krüger, a. a. O. S. 957.)aouri>i»l U6 kkvsiuue, ll'om. 22. 1783.— Ebend.S. 958. ^ ^
Unterhaltungen aus dem Gebietenschaft en rc. 3tes Heft, Brunn, 1820,«L. 309; —bei Krüger, a. a. O. S. 958.