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5 (1831) Geschichte der Erd-Oberfläche / von Johann Gottfried Sommer
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welche durch ein thoniges Bindemittel (Cement ) zusammen-gekittet sind. Dieses Bindemittel ist jedoch im Allge-meinen nur in geringer Menge vorhanden. Die Bruch-stücke des Quarzes und Kieselschicfers sind selten größerals eine wälsche Nuß; von den Thonschiefer-Stückenkommen dagegen solche vor, die größer als eine Hand sind.Sehr häufig werden alle diese Bruchstücke so klein, daßman sie kaum noch erkennen kann, und das Gestein nimmtalsdann auch ein schieferiges Gesüge an, nähert sich sodem Thonschiefer und geht zuletzt, indem die Bruchstückeoder Körner ganz verschwinden, in denselben über.

Aus den abgerundeten Bruchstücken der Urgebirge,welche sich in der Grauwacke finden, erkennt man, daßsie nicht an Ort und Stelle vorhanden gewesen, seynkönnen, sondern durch die Fluthen aus entfernten Gegen-den herbeigeführt worden seyn müssen.

Der Thonschiefer, in welchen die Grauwackeübergeht, gehört auch der Ucbergangszeit an. Dieß be-weisen die zahlreichen Pflanzenabdrücke, so wiedie Thier-Versteinerungen, welche sich in diesemThonschiefer, so wie auch in der Grauwacke vorfinden.Die Pflanzenabdrücke gehören zur Abtheilung der Mono-kotyledonen, oder der Pflanzen mit cinlappigemSamen. Die, übrigens seltenen, Thier-Versteinerungensind Madreporiten, Triboliten, Ammoniten,u. a. Sehr merkwürdig ist auch das Vorkommen vonFischabdrücken in dem Uebergangs-Thonschiefer desPlatten bergs bei Glarus in der Schweiz . Essind nach v. Blainville Meersische, und eine Gat-