lung derselben gehört zu den Häringen. Auch will manin der Nachbarschaft dieser Fischabdrücke Spuren vonSchildkröten gefunden haben.
Die Entstehung der Uebergangs - Gebirge scheintdurch einen chemischen Niederschlag und im Zustande derRuhe vor sich gegangen zu seyn. Dieß beweis't die regel-mäßige Schichtung der meisten Gebirgsarten dieser Klasse,und, wie wir schon oben gesehen haben, die Unversehrtheitso vieler Ueberreste organischer Wesen, die wir im Thon-schiefer und Kalkstein antreffen. Einzelne Berge undHöhenzüge waren die Punkte, um und an welche sich dieneuentstandenen Gebirgsschichten lagerten und anlehnten.Auch mögen die Meeresströmungen nicht ohne Einfluß aufdie Ablagerung der Niederschlage gewesen seyn. Olivi hatbei der Untersuchung des Adriatischen Meeres gefunden,daß die Anhäufungen von Thon, Sand und andern leichtbeweglichen Stoffen sich genau nach der Richtung undStärke der Meeresströme richten. Wahrscheinlich hattendiese Strömungen auch auf die Lagerungsverhältnisse derVersteinerungen Einfluß. Die in Bänken oder weit ver-breiteten Lagern vorkommenden Seegeschöpfe sind ent-weder durch Meeresströme abgesetzt worden oder haben ander Stelle, wo man sie findet, auf ruhigen flachen Stellendes Meeres, wie noch heutiges Tages, sippenweise bei-sammen gelebt.
Die chemische Wahlanziehung spielte gleichfalls einegroße Rolle bei der Entstehung der Uebergangs- undFlötzgebirge. Die schon früher abgesetzten Kalk -, Thon-oder Sandstein-Gebirge zogen die verwandten Theile aus