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5 (1831) Geschichte der Erd-Oberfläche / von Johann Gottfried Sommer
Entstehung
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7) Seemergel, Sand und Sandsteine;und

8) ein Süßwasser-Kalksteingebirge.

Eine besondere Klaffe von Flötzgebirgen sind die-jenigen, welche hier zuletzt genannt wurden, und welchedie neuern französischen Geognosten dritte Flötz-gebirge (terinins tertiLir68) nennen, indem sie dieeigentlichen, bei uns kurzweg so genannten Flötzgebirge,als z w e i t e (seeonäaires) betrachten, wornach also dieUebergangs-Gebirge die ersten seyn würden. Diese drit-ten Flötzgebirge nun sind die jüngsten unter allen,und meist an den Ueberresten gewisser vierfüßiger Land-Säugethiere kenntlich, welche einzig darin vorkommen.Auch sind viele Glieder dieser Gebirgsbildung Erzeugnissedes süßen Wassers. Sie bestehen aus Lagern vonMergel , Thon und Sand, mit Kalkstein, Sandstein undGyps. Formationen dieser Art pflegen keine so bedeu-tende Ausdehnung zu haben, wie die der ältern Flötzgebirge.Ihre Entstehung scheint durch örtliche Verhältnisse bestimmtworden zu seyn, und sie können daher nur in einzelnenbestimmten Gegenden vorkommen. Ein Beispiel dieserneuen Flötzbildung bietet die Gegend von Paris dar,welche überdieß noch unter allen dieser Art am gründlich-sten erforscht und am vollständigsten bekannt gewordenist. Dieses Gebirge, in dessen Mitte sich Paris befin-det, hat sich, wie unsere 1 Ab. V. k'iA. 2 zeigt, in einemgroßen Becken abgelagert. Der Boden dieses Beckensbesteht zunächst aus Kreide, welche auf Sand undMergel ruht, unter dem sich wieder ein ungeheures