Kalkstein-Flötz befindet, das seinerseits auf Stein-kohlen- Gebirge ruht, u. s. rv. Ueber jener Kreidenun findet man folgende sieben Gebirgsarten aufgelagert:
r) Töpferthon mit Sand, von geringer Mächtig-keit, hier und da nur von einigen Zollen, so daß diesesFlötz auf der Kupfertafel gar nicht angegeben werdenkonnte;
2) grober Kalkstein oder Ceriten-Kalkstein,mit Sand und Sandstein;
z) Kiesel-Kalkstein;
4) Gyps und
5) Mergel;
6) Sand und Sandstein, und
7) Süßwasser - Kalkstein mit Mühlsteinen.
Was die oben erwähnten Versteinerungen betrifft,
welche gewissen Gebirgs-Formationen eigenthümlich sindund ein ziemlich sicheres Kennzeichen an die Hand geben,nach dem sich das vergleichungswcise Alter derselben be-stimmen läßt, so finden darin, nach den bis jetzt bekanntenOrten, wo sorgfältige Untersuchungen haben angestelltwerden können, die aber sehr übereinstimmend sind, nach-stehende Verhältnisse Statt.
Die Urgebirge enthalten, wie schon mehrmals er-wähnt ^ keine Versteinerungen. Die ersten kommen imUebergangs-Gebirge vor und bestehen in Zoophyten, Mol-lusken, Cruftaceen rc., also bloß Meer- oder Wasserthieren.Ueber diesen finden wir in den Formationen des RothenSandsteines und der Steinkohle Versteinerungen von Ly-kopoden, Palmen und riesenmäßigen Farrenkrautern, als
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