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5 (1831) Geschichte der Erd-Oberfläche / von Johann Gottfried Sommer
Entstehung
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244
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die Ueberreste der ersten Vegetation, welche auf dem nachTrockenlegung der Uebergangsgebirge entstandenen LandePlatz genommen hatte. Weiter aufwärts treffen wir imKupferschiefer und Alpenkalk die ersten Spuren von Fi-schen und großen vierfüßigen Amphibien; es sind großeEidechsen (Monitor) und Riesen - Schildkröten. Auf siefolgt der bunte Sandstein mit Pflanzenversteinerungen,die aber (Palmen, Bambus rc.) alle noch, wie die derfrühern Epoche, Beweise des sumpfigen, noch nicht ganzvom Wasser befreiten Bodens liefern, auf dem sie ge-wachsen sind. Ueber diesen Zeugen einer zweiten Pflanzen-welt liegen im Jurakalk und Muschelkalk die zahlreichenUeberreste einer vom hereinbrechenden Ozean verschlun-genen Thierwelt, bestehend aus jenen Ungeheuern, diewir oben geschildert haben, den Ichthyosauren, Plesio-sauren, Megalosauren rc., welchen sich Abdrücke vonFischen und Crustaceen, Korallen, Entrochiten, Encrini-ten rc., die das Meer mitbrachte, beigemischt haben. Stei-gen wir noch weiter nach der Oberfläche des Erdbodensaufwärts, so stoßen wir in den Gebilden der Kreide unddes dritten Sandsteines abermals auf große Amphibien(Krokodile, Mosasauren), so wie auf See-Schalthiere undPflanzenthiere. Säugthiere sind bis hierher nicht ge-funden worden. Von diesen erscheinen die ersten Restein dem Ceriten- oder Grobkalk; es sind aber nur nochWasser - Säugthiere (Wallrosse, Seekühe, Delphine rc.).Land-Säugthiere, theils Fledermäuse, Nagthiere rc., theilsDickhäuter (Pachpdermen), und zwar die jetzt ganz aus-gestorbenen Paläotherien, Anoplotherien rc., treten erst