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Nördliche Nebenzone der Alpen. Jura und Hügelland : mit Gebirgsdurchschnitten / von B. Studer
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DER JURA.

bei Solothurn , zeigt überall, wo ihre Triasgesteine her-vorgelreten sind, auch einen von Gryphiten ganz erfülltenLiaskalk, und dieser erscheint für sich noch in der C'lusevon Ball stall.

111. Jurabildungen.

a. Unterer Jura.

Mit dieser Stufe erst beginnt die Felsbildung; aus ihrbestehn, besonders im nördlichen Jura, viele der höchstenRücken und Gipfel, viele der schroffen Wände und Ruinenähnlichen Felsen, die man in den Clusen neben der Strasseaufsteigen sieht. Zwischen diesen felsigtcn Lagermassensind merglichte, oft zu Thälern , Combes , oder Depressionenausgewaschene, mit Vegetation bedeckte Zwischenstufen ein-gelagert.

Die Vergleichung der beiden, in der Einleitung gege-benen Uebersichtstafeln von Marcou und Quenstedt zeigt,dass man sich auch über die Begrenzung und Einlheilungdieser Stufe nicht vereinigt hat, und cs wird in der Folgesich immer mehr ergeben, dass die Synonymie der fran-zösischen, schweizerischen und deutschen Formationsfolgenoch keineswegs fest steht. Zum Theil mag die unglück-liche petrographische Benennung der Formationen Verwechs-lungen veranlasst haben, da dieselbe Formation in der einenGegend als Eisenrogenslein, in der anderen als Kalksteinoder Mergel auftrcten kann; zum Theil liegt der Grundder Abweichung in der Natur selbst, indem von Satins nachSchwaben die Mehrzahl der Gebirgsglieder wesentliche Ver-änderungen erleidet, so dass in der einen Gegend eine Be-grenzung stark hervortreten kann, die in der anderen kaumzu erkennen ist, dort eine durch Pelrefacten bezeichneleGliederung zweckmässig erscheint, hier die Armuth organi-scher Ueberreste gar keine Anhaltspunkte finden lässt.