KNAUERMOLASSE.
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sie besonders in den Niederungen, im Stromthale der Aar,entblösst. In den Kantonen Zürich und St. Gallen scheint der grösste Theil des Molassegebietes hieber gezahltwerden zu müssen.
4. Knauermolasse.
Mit der vorigen Abänderung in engster Verbindungsteht eine lockere, zuweilen aus losem Sand bestehendeMolasse, welche feste Knauer von mannigfaltigen rundenGestalten, riesigen Gelenkknochen, Wurzeln, Baumstämmenähnlich, umschliesst. Es ragen diese Knauer, zum Theilschichtweise an einander gereiht, oft beträchtlich aus ihrerleicht zerstörbaren Hülle hervor. Einige bestehn aus dichtem,grauem Kieselkalk, andere aus festem, sehr zähem Mergel-sandstein, noch andere aus grobkörnigem Sandstein, ohnedeutliches Cement, obgleich die Korner stark an einander-hängen. Das in der gewöhnlichen Molasse gleichförmigvertheilte Bindmittel hat sich in diesen Knauern concentrirtund scheint hiedurch, oder durch eine innigere chemischeVereinigung seiner Bestandtheile grössere bindende Krafterhalten zu haben.
Durch einen ähnlichen Process, oder als eine Art Sin-terbilduug, scheinen kleinere Knauer vonweissem, kreide-ähnlichem Kalk entstanden zu sein, die man in dem losenSand der Molasse eingewickelt findet. Zuweilen enthaltendiese Knollen und Scheiben einen Kern von Sand, odersie sind zellig, wie aus mehreren Scheibchen und Knollenzusammengebacken.
Die Knauermolasse zeigt sich vorzugsweise in den Um-gehungen und in den inneren Thälern des Jura. In derjurassischen Zone besieht die Formation fast nur aus ihrund aus Mergehnolasse. Man findet sie indess auch in dermittleren und sogar in der subalpinen Zone.
5. Muschel s andstein.
Feste Sandsteine und Conglomerate, welche zahlreiche,zum Theil zertrümmerte Schalen mariner Muscheln, meist
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