126. Geschlecht. Aalschlangen. 215
Grundflächen dieser Backenzähne dienen statt ordentli-cher Zähne, indem ste daselbst im Kiefer rauh undHöckerich sind, aber die Spitze, welche oben ausser-halb den Kiefern und dem Kopfe hervorragt, ist beyjedem dieser beyden Zähne erhaben rund, und etwasvorwärts gekrümmt, rinnenweise ausgehöhlt und spi-tzig , so daß sie den Voqclklauen ziemlich ähnlich se,hcn, und man könnte diese Schlange wohl die schlei-chende Kab^rullu nennen, wenn man sie, in Absichtauf diesen Bau der Zähne, mit der Lub^rull» (ste-he I. Theil ps§. 467.) vergleichen wollte. Die,se lange, aus dem obern Kiefer hervorspringendeHaucrzähnc stehen in ihren Köchern sehr locker, undlassen sich leicht heraus nehmen, jedoch hat dieseSchlange sonst noch andere kleine und feste Zähne inden Kiefern.
Ucbrigens sind die Schuppen an der Kehle undam Kopfe etwas rund, die Bauch - und Schwanz-schuppen aber sind länglich, sechseckig!, und stehen indie Quere. Dahingegen sind alle übrige Schuppenauf dem Rücken länglich rund, an den Seiten aberviereckig!. Die Farbe betreffend, so ist der Kopfweiß und schwarz marmorirt, der Rücken schwärzlichmit großen weissen Flecken, die ohne Ordnung stehen,an den Seiten weiß gesprenkelt und unten ganz weiß.
Der Schwanz ist zwey Zoll, die ganze Schlange aberdrcn Spannen lang, wovon der Kopf nur einen hal-ben Zoll wegnimmt. Das Vaterland ist Egypren»
9. Der Wurm. ^cNAuis I.umbric?LÜ8.
Ihre Gestalt hat ihr den Namen Wurm erwor, y.ben, denn sie ist vorwärts dünne, und hinten nach Wurm»dem Schwänze zu am dicksten, wie man solches anden Spuhlwürmcrn wahrnimmt, wenn sie fortkrie-^chen. Die Anzahl der Schuppen ist am Bauche zwey.
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