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3 (1774) Von den Amphibien / Carl von Linné
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241
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IZO. Geschlecht. Rochen. 24k

rern, die an der See gelegen sind. Ihre Farbe istoben weißlich und dunkelaschgrau untereinander ge» Scharfesteckt, unten aber ganz weiß. Der Rücken ist in der 8"hnr.Mitte glatt, und am Schwänze befindet sich eine ein-zige Reihe mit Stacheln. Der Körper ist nicht sotellerförmig oder so vollkommen schcibenrund als ander vorigen Art, sondern ein wenig länglich, hintenetwas zugespitzt und mit einem sehr langen beweglichenSchwänze versehen.

Zuweilen ist die Zeichnung des Rückens wellen-förmig. Vor den Augen befindet sich ein Flecken,wie ein Wölkchen, der auch daher idlebnlL gcncnntwird, dichte bey selbigem find zwey grosse Löcher, undvor dem Maule statt der Nasenlöcher noch einige an,dere. Einige haben ordentliche Zähne, andere abernur einen höckerigten Kiefer, und unten zeigen sichdie gewöhnlichen Luftlöcher.

Die gemeinsten sind zwey bis zwey und einetthalben Schuh breit, und handdick, wiewohl man auchetliche von ein bis zweihundert Pfund fängt IhrFleisch ist harr und etwas schwer zu verdauen. Sieleben von andern Fischen, die sich in ihren Magenin einen aschgrauen Schleim auflösen, welcher nachSalmiak schmeckt.

Der Magen besteht aus vier Hauten. Die erste Mato»Haut ist dünne, und mit feinen Blutgefäßen durch- mischewebt; die zweyte ist dicker- rörhlich Und flcischicht; Aamer«die dritte sehr dicke Und voller Drüsen; die vierte ^"3»weiß, sehr dünne und mit vielen Löchern durchbohrt.

Der Ausgang des Magens ist ein dickes drüllgresBe,standwesen, welches durch eine SchlicfinuSkel verschlosssen wird. Die Leber ist bey einigen roth, bey anderngelblich, und ist ein vorzüglich gutes Essen. DieGallenblase befindet sich an der Leber, die Milz liegtin der Krümmung des Magens, die Därmcr sind an,sanglich weit, aber am Ende enge. Der CyerstockLinne III. Theil. Q hat