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3 (1774) Von den Amphibien / Carl von Linné
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242 Dritte Cl. M. Ord. Schwimm. Amph.

k. hat eine große Menge Eyer, welche länglich rundScharfe find, und wie bey den Hühnern traubenförmig anein»Iahne. ^der sitzen. Doch legen sie nur zwey bis drey, da»her sie sich nicht starck vermehren. Diese Eyer sie»ckeN in einer Hülse oder Schale, welche sie erst be-kommen, wann sie sich schon von dem Eyerstocke ab»gesondert und in die Mutter eingesenkt haben. Wasaber diese Schale betrift, darin» das bcfruch»tete Rocheney steckt, so besteht es in einer braunenpergamentartigcn, länglich vicrcckigten Tasche, die anihren vier Ecken vier längliche Zacken oder Hörnerhat - Und mit der Zeit schwarz und hart wird. We-gen besagter vier Zacken oder Füße, wie auch wegender Schwärze dieser Täschlein pflegte man sie, ehe man

Eyer» ihren Ursprung wüste, Seemäuse zu nennen, undsackchen unter diesem Namen findet man sie in verschiedenenSee-, Kabinetten. Diese Täschlein werden von den Rochenmause. zur Welt gebracht, Und aus selbigen kommt hernachder junge Röche im Meer zum Vorschein.

Vcr- Unter dieser Art Rochen zeigt sich einige Vcrschie»schieden» dimhcit, denn es haben einige Männchen am Randekrumme Hacken oder Stacheln, welche andernmangeln, daher diese Gattung Lch-chire gcnenntwird, nach denen stachlichten Karden, womit diewollenen Tücher gckardt oder gekratzt werden; denn esist die nämliche Gattung auch so gar am Kopfe und vorden Augen mit Stacheln besetzt, dennoch aber ist sienicht mit der folgenden 5. zu verwechseln. Manfindet diese und alle Stachelrochen allenthalben inden Europäischen Meeren.

z. Das Spitzmaul. Oxyrinckus.

Spitz» Die obige Benennung ist von der Gestalt desmaul- Kopfs genommen, weil derselbige länger als bey denvorigen Arten ausläuft, und sich in ein spitziges Maulclm; endigt. Weil auch dieser Fisch ziemlich schleimig ist, so

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