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Einleitung
in die
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/'Geschichte der Vogel.
ie Natur arbeitet, so viel man von jeher erfahren, nach einerley Regeln und leitung..Cr und salzen; sie ist freygebig aber nichtverschwenderisch; siecht-ordentlich unddoch nicht eigensinnig ; sondern weiß zu rechter ZeitAusnahmen zu machen , die abermals auf Regeln ge«gründet sind. Wenn sie in einem oder anderem Fachvon den gewöhnlichen Regeln abweicht, so thut siees sparsam, und niemals anders, als wenn die größteNothwendigkeit vorhanden ist. In allen ihrenVerrichtungen hat sie einen besondern Zweck, nachdie'em Zwecke bildet sie die Crcaturen, und dieBeschaffenheit der Bildung zeiget die Bestimmungan,'wozu sie jedes Meisterstück verfertiget.
Wir sahen nämlich aus dem vorigen Theileden wunderbaren Bau der saugenden Thiere; wirbemerkten ihre besondere Lebensart, ihr Vaterlandund ihre Art, sich zu ernähren; wir fanden aberdabey, daß die Allmachtshand d.s Schöpfers jedemThiere eine solche Struktur, sowohl nach den innernals äußerlichen Theilen, gegeben habe, die schlechtterdingö mit allen Umstanden übereinstimmet, worin-nen sich dasselbe befindet. Der Mund, die Zunge,
H. Theil. A die