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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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25
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in die Geschichte der Vogel. 25

ostwind, und in dem nämlichen Monat reisen da- Einlei-te!bst die Giickncke durch. Im Sommer zeigen sich tung.mit einem Ostwind drcyerlcy Arten Schnepfen. Fer-ner reisen daselbst im April die Falken und andereRaubvogel mit einem Nordostwind durch. Im-Oktober und November zeigen sich daselbst die Ler-chen, Amseln, Wasserhühner, Schnepfen, Erdvö-gcl und andere mehr. Alle diese Beyspiele besichti-gen die Wanderschaft der Vogel.

Der Herr Haffelqmst versichert, daß derStaar gegen den Winter aus dem südlichen Euro-pa nach Egvpren reise; daß der (Orrolan undAievitz daselbst im September ankommen, die wil-den Enten im November, die Kraniche im Oktober,die Pelikane im September, und die Krähen im No-vember. Alle diese Vogel finden alsdenn daselbstihr reichliches Futter an den Fröschen und andernAmphybien, welche die Ueberschwcmmung des Nil-stroms über die Felder gebracht hak.

Unter vielen Eigenschaften der Vogel hat mansich auch billig über ihr scharfes Gesicht zu vcrwnn-dern. Etliche unter ihnen nehmen sich dadurch so so-sehr aus, als der Hund durch seinen Geruch; gcl.denn es ist bekannt, wie die Adler, Geyer, undandere Raubvogel, fast von den unermeßlichen Hö-hen herunter, die kleinsten Sachen wahrnehmen, dieihnen zur Speise dienen können. Mit Verwunde-rung siehet man auf der See, wie die Seemervnvon einer ziemlichen Höhe schnell in das Wasser her-unter schießen und ein Fischlcin heraushohlcn. Wiegeschwinde werden die Hühner einen Geyer gewahr,der in einer erstaunlichen Höhe über ihrem Neste inder Luft hcrumschwcbct; und welch ein allgemeinesGeschrey entstehet unter ihnen, um sich mitcinandepwider diesen Dieb hu vereinigen?

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