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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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295
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67. Geschlecht. Enten. 295

rostfarbigem Rande der Federn. Ferner hat das 8 .Männchen einen goldgrünen, oder auch blauen mitschwarzem Rande eingefaßten Flecken auf den Flü» schwelgeln, beyde aber einen bräunlichen Schwanz mit ei»ncm weißen Rande; der Schnabel und die Füßebläulich schwarz. Diese Ente wohnet an den eu-ropäischen Seestranden, und in sumpfichten Ge»genden, ist auch kleiner als die gewöhnlichen Enten.

XXII. 6 .

28. Pfeilschwanz. ^na8 ^cuw. ^

Weil der Schwanz dieser Ente, doch nur beydem Männchen lang und spitzig ausläuft , so erhält Aut».'sie obigen Namen. Die Engelländer nennen fieSeefasan, auch Seevogel, und Cracker. InLDepico aber heißt diese Art IHitÄkoa. DerHintcrkops hat zu beyden Seiten eine weiße Linie,der Rücken ist wellenförmig aschgrau. Die Flügelhaben einen Spiegel, der vorne her violetfarbig, nachhinten zu aber schwarz und weiß ist. Die mittlernSchwanzfedern sind sehr lang und schwarz, Schna-bel und Füße schwärzlich. Sie wohnet an denSecküsten Europens, und überwintert in Oester-reich.

29. Winterente. »yemalis. W^t'er.

Diese wird also genennet, weil fie sich auchmitten im Winter in Schweden zeigt, und im Som- malir.mer nach Norden ziehet. Vermuthlich kommt sieaus Ißland, wo man sie kiavellck nennet, dcß-glcichcn aus Hudsons Bay und Canada. DerSchwan; ist keilförmig, und die mittlern Rudcrfc»der« sind lang. Die Schläfe, der Rücken und dieFlügel sind schwarz, das übrige ist weiß

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