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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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322
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Z22 Zweyte Cl. m. Ord. Schwimmvögel.

braucht, indem er damit über die Oberfläche desWassers hinstteift, und darum auch Wasserscheretgenennetwird. Er ist so groß wie eine Gans , dick,fett und schwer, so daß er fast bis an dem Oberthcilder Brust gerade aufgerichtet untertaucht, daher ervom L.inne Oemeria, Und von uns der schwim-mende Penguin genennet wird. lab. IX. 7 .erblicken wir auch einen Capischen, dessen obereTheil des Körpers, mit schwarzlichten oder dunkelbrau,scher. «en steifen Federn besetzt sind. Der Bauch hat weiss?

* 1 ad. und weiche Federn. Der Schwanz, Schnabel undIX. k>§. die Füsse sind schwärzliche. Der Körper ist lailg7- gestreckt. Der Gang dieser Vögel ist poßirlich, indemsie, wider die Art der Vögel, ganz gerade aufgerich-tet gehen müßen, denn die Füße sind hinten dichtam Steiß. Sie leben von Fischen.

Dieser Vogel führet sonst auch den Namenmagellanische Gans, weil er daselbst, und nachdem Südpol zu, nicht weniger aber auch am Vor-gebürge der guten Hofnung gefunden wird, wo-selbst er sich auf der Dachsinsel in dem Tafel«Layhäufig aufhält.

Derjenige, den wir aus der Sammlung deshiesigen Herrn Pcoseßor Rudolphs, (welchemMaqel- werthen Gönner und Freunde wir viele originaleNachrichten in Absicht auf die indianische Thier-XXVM -eschichte zu danken haben) in den knorrisichen ve-iix. 1 icÜ 8 illuminirtabbilden lassen, ist ausBengalen,woselbst sie sich häufig auf dem Ganges befinden,und kommt der Gestalt nach, mit einem Magclla-Nischen, dessen Abbildung wir hier lud. XXVIII.s. mittheilen, ziemlich überein.

72. Ge-