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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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323
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72. Geschlecht. Pelican.

^nler pelec^nus.

*^lUelican ist schon eine matte griechische (tzefchl.

Benennung, deren sich sowohl die Naturfor- Bcncn«scher als Poeten bedienet haben, und hat eigentlich nung.keine besondere Bedeutung, die sich auf einen Um-

stand dieser Vogel bezöge; zumal da in diesem Ge-schlecht sich solche Vogel beysammen finden, welchenicht viele Uebereinstimmung mit einander haben,und beym Drision unter dreyerley Geschlechternstehen, die er Lateinisch ktiLlacrocorax

und OnoLrota1u8, Französisch aber chou, Lor-morna, und?e1icLn nennet.

Die Kennzeichen sind ein gerader ungezähnelterSchnabel, dessen Spitze einen nagelförmigen Ha- chen«cken hat; Nasenlöcher, die in einer fast unsichtbarenSpalte bestehen. Das Angesicht ist kahl, die Füßesind im Gleichgewicht gestellt, vierfingerig, und al-le vier Finger sind mit einer Schwimmhaut ver-wachsen. Jedoch macht der Ritter von seinen achtArten zwey Abtheilungen, folgender Gestalt. A.

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ä. Mit tmgezähneltem Schnabel. KM

I. Die Kropfgans. ke1ecäNU8 VnocrorLlus

Die Alten nannten diesen Vogel schon Ono-crotalus, welches soviel als Eselsgeschrey be- Ono^deutet, weil dieser Vogel einen Ton von sich giebt, crota-drr damit sehr übereinstimmt. Die Iraliäner nen-^

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