* ' 8 .
Krani-
che.
4 .
Gen»ei-ne Kra-nich.6rut.
Vater-
land.
z7r Zweyte Cl. iv. Ordn. Stelzenläufek.4. Der gemeine Kranich,
Orus.
Dieser ist der Europäische, der am meistenunter dem Namen Kranich bekannt ist. Die latei-nische Benennung 6ru8 kommt vermuthlich von demgriechischen Oerrmos, und ist in dem Italiäni-schen 6ru,und0ruu, Französisch Orue, Spa-nisch OruIIu und OruL beybehalten/ obgleich dieCaralomer ihn Oubilun nennen.
Sonst heißt er porcugisich Lrua. pol-nisch Illrrisch Oerruk. Schwedisch
l'rana. In der Sckweitz Xr^s. Holländiset)XrL3Nvc>§e1, beyden Alten aber palamedesvogei(siehe 8i. Geschlecht.)
Ohne Zweifel gehören diese Vogel unter dieZugvogel / denn es ist ausgemacht/ daß sie aus Asienund Asrica nach Europa/ und von hier wiederdahin ziehen. Sie werden als Vogel angegeben/welche wider die africanischen Pygmäen fechten/und so fabelhaft dieses auch scheinen mögte; so istes doch gewiß/ daß in dem innern von Asrica gewis-se kleine Menschen wohnen / welche vielleicht genugzu thun haben / ihre Felder und Saat wider dieRäuberey der Kraniche zu beschützen. Sie kommensogar zu kalten Jahrszciken nach Frankreich, undsind im Frühjahr zeitig in Schweden. In En-gelland siehet man öfters im Winter eine grosseMenge Kraniche, wo sie sich auf den Feldern auf-halten/ um die Saat aufzulesen. Der Herr Aleinbehauptet sogar/ daß sie sich in Polen und Lir-thauen das ganze Jahr durch aufhalten. Vielleichtsind sie also in allen dreyen Weltthcilrn gemein / undkönnen sich an alle Climate gewöhnen. Denn auch amVorgebürge der guten Hofnung sind sie häufig / undder Herr Hasselquist hat sie selbst im Monath