84» Geschlecht. Reiher. Z7Z
Oktober aus der Türkey nach Egypren kommen * * 8.sehen. Krani-
Jhre Natur betreffend, so kommt dieselbe mitden Reihern überein, doch ist ihr Schnabel kürzer,und der Körper etwas kleiner, ohngefchr zehn biszwölf Pfund schwer. Die Farbe ist von oben asch-grau, der Wirbel schwarz, und nur mit einigen ha«-rigten Federchcn bedeckt. Der Hinterkopf ist kahlund mit rothen Wärzchen besetzt, die Backen und derobere Hals ist weiß, die Schwingftdern und Füßesind schwarz; letztere sind bis zur Hälfte der Schenkelgefedert; die Schwanzfedern sind halb aschgrau, halbschwarz, der Schnabel ist grünlicht.
Die Kraniche können ein fürchterliches Geschreymachen, und wir haben in der Einleitung 6.die Ursachen in dem Bau der Luftröhre angegeben.
Wenn sie ruhen, stehen sie nur auf einem Beine.
Sie leben von Saat, Körnern, auch Kräutern, Klee,Würmern, Insecten, Eidechsen und Muscheln. Diejungen Kraniche ( Vipiones, ) werden zahm ge-macht , in etlichen Gegenden, als in pohlen undin der Tartarey, gemästet und gcessen, da sie wieGänse oder Entvögel schmecken. Uebrigens ist derKranich ein Gegenstand der Jagd, und wirddurch abgerichtete Habichte aus der Luft heruntergestoßen.
5. Der amerikanische Kranich, äräes
Die Engellander in Hudsons Bay nennendiesen Kranich Üoopin§ - Lrane. Er ist viel grös-ser als der gemeine, und hat einen nackigten Wir-bel , Nacken und Schläfe, welche alle mit einerwarzigtcn Haut besetzt sind. Der Körper ist weiß,der Rand der Flügel blaß rosenfärbig. Die grossen
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