Buch 
2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
Seite
440
JPEG-Download
 

Eekchl

Benen-

nung.

Gebchl.

K^nn.ci

chck'"

Farzer.

Lrepi-

tanr.

440 Zweyte Cl. iv. Ord. Stelzenläufer.94. Geschlecht. Knarrhühner.

OeuUeL: ftiopliig.

/rr^

gewisse Art Vogel, die den Hühnerngleich sehen, aber die besondere Eigenschafthaben, daß sie einen knir-cheuden Ton von sich geben,werden AnnrrYükncr , Holländisch KnmÄicLN-ckoron genennet, und dieses nämliche druckt auchdie aus dem Gl iecchischcn hergenommene Benen-nung kiop'na mrs.

Die Kennzeichen sind ein köchcr-und kcgelför-< miger Schnabel, der oben erhaben rund und spitzigist. Der obere Kiefer ist länger als der untere;die Nasenlöcher sind oval und stehen offen; die Füßesind viersingcriq, und die Finger sind gespalten.Es giebt nur diese einzige Arc.

Der Farzer. ki'nplim crepir^ns.

Brißon nennet diesen Vogel das große bra-ftlianistchr RebYuhn, und erführet bey den Bra-silianern den Namen iVlaLucLAUz. Er ist so großwie ein Huhn. D r Schnabel ist schwarz; derKörper dick und fleischichr; Kopf und ädals sind ge-sprenkelt dunkclgelb und ühwarz, die Kehle weißlichk.Brust, Bauch und Rücken sind dunkel aschgrau;die Flügel umbei farbig nut schwarz mclirt, dochsind die Schwinqfedern ganz schwarz, und die Füßesind blau. In Absicht auf die Füße ist noch zu mer-ken, daß sie gleich dem Caluar runde Fersen haben,und die Nagel sind stumpf und von Farbe grau.Es kann dahero dieser Vogel auf keinen Baum steigen,sondern lebt allezeit auf dem Lande. Dieser Vogelhat gar keinen Schwanz. Der merkwürdigste Um-stand aber ist, daß er, so oft er mit dem Schnabelknirscht, hinten auch farzt, daher er auch der Larzer,und vorn LondüMlne lchompette genennct wird.

Gr-