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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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yz. Geschlecht. Trapganse.

6r3ÜL: Oris.

M

an meinet, daß die griechische BenennungOtis, auf die weite Oefnung der Ohrendieser Vogel abziele, sonst ist die lateinischeBenennung ^vi8 weil sie wegen ihrer Dicke

und Schwere sehr trüg im Gange sind; doch die-se lateinische Benennung ist von dem Ritter nurder erstenArt beygeleget worden. Die Iraliäner ge-ben diesem Geschlecht den Namen LtLräa; En-glisch Lustarci oder Liüsrck. In Gchorrland(chschrä; französisch Omaräe, Osiaräe undOwräe; deutsch Trappen oder Trapgans.Holländisch 1l'3p§3N2.

Die Kennzeichen sind ein etwas kegelförmigerSchnabel. Die Nasenlöcher sind oval, die Flügelzum Fliegen ungeschickt, die Füße aber zum Laufeneingerichtet; denn sie sind dreyfingcrig ohne HinternFinger. Wir haben folgende vier Arten zu be-trachten.

I. Der Trappe. 0tis laräa.

Dieser Vogel ist der größte in dem ganzenGeschlecht, und größer als ein kalckutscher Hahn.Von oben schwarzlicht; in die Quere mit blaßrothenStrichen bezeichnet, unten weiß und fahl melirt;die Schwingfedern haben nach der Spitze zu schwarzeQuerbinden. Das Männchen ist am Kopfe undHalse aschgrau, deßgleichen auch an den Füßen.

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Gesät.

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Trappe,

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