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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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482
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482 Zweyte Cl. V. Ordn. HühnerartLge.

,A. Tx- man doch die Eyer aus den Gebüschen zusammen su.-er'füße. che»/ selbige von zahmen Hühnern ausbrüten, undalso groß werden; da sie denn fast eine zahme Artbekommen, und gut schmecken. In Lapland sindsie so häufig nicht, als derAuerhahn; weiter herun-ter aber trift man sie in größerer Menge an.

z.Cana, z. Das kanadische Berghuhn. T'ecrso

Alch Onäöenlis.

Berg»

Qms- . Dieser Vogel ist bunt gefleckt, hat nebst den«Ions»;, übrigen Kennzeichen dieses Geschlechte, schwarze Ru-derfedern, mit braungelben Strichen; an den Au-gen befinden sich zwey weiße halb verloschene Stri-che. Das Vaterland ist Canada , und besondersHudsons Bay, wo die Engellander ihn >Vov6.katriciZe, oder Waldrebhuhn nennen. DieGröße hält das Mittel zwischen einem Fasan undRebhuhn. Der Schwanz ist etwas länger als anden Rebhühnern.

4. Das Schneehuhn, letrso

t»änee- Da die Füße dieses Vogels rauh, wie die Ha»Huhn * senfüßc find, so ist die linneische Benennung H3-Fopu 8 , oder Hasenfuß entstanden. Es hat aberpur. daßelbe die Eigenschaft, daß es sich auf den Gcbür-gen und in kalten Ländern, wo er sich aufhält, Höh-len und Gänge zur Wohnung in und unter demSchnee macht, und darum wird es auch mit RechtSchneehuhn genennet; wiewohl es die Schwel-yer wegen der steinigten Alpen Sceinhuhn, dieFranzosen: Oelinote blunclie, oder weiß Ha-selhuhn ; die Schocrländer : kt 3 rmi§ 3 N ; dieNorweger: und die Lapländer: 8noe-

riper nennen. Man macht aber in Norwegeneinen Unterschied zwischen Bergrype und Lusch-

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