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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
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483
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ivz. Geschlecht. Berghühner. 48z

rype, da jenes die Größe einer Taube, dieses aber «die Größe eines -ahmen Huhnes hat. Beyde Arten Feder»sind im Winter weiß, im Frühjahr gesprenkelt, und fuße.im Sommer grau. Die Flügel sind allezeit weiß,und die Nuderfedern haben weiße Spitzen, die mit«lern ausgenommen, welche ganz weiß sind. DerRitter rechnet auch ein buntes Schneehuhn vom <6eß«ner, als eine Verschiedenheit hieher. Es ist aberöhne Zweifel der nämliche Vogel, der zu einer an-dern Iahrszeit gefangen und abgebildet worden.

Wenn sie in den Wäldern herumgehen, schnat-tern sie beständig, und wenn sie erschrecket werden,geben sie ein lachendes Geschrey. Sie leben imSommer von Mücken, und im Winter von Birken-knospen. Ihr Nest ist, wie oben gesagt, unter demSchnee, und wenn die Norweger einen Ring vcnSteinen um selbiges legen, so getrauen sie sich lichtheraus. Stellen ihnen die Raubvogel nach, so flie-gen sie vor Angst dem Menschen fast ln die Hände.

Man verkauft viele taufende auf den Märkten inBergen und Srockbolm, verschickt sie auch halbgebraten, und in Fäßlcin gepackt, als ein schmack,

Haftes Essen sehr weit.

5. Der Pensylvanische Fasan, lerrso ,

Oupicko. Pensilv

Fasan.

Die Mahler bilden den Lupido mit kleinen cuviöoFlügeln ab; nun haben zwar alle Vogel Flügel, Ab.allein dieser Vogel hat das besondere, daß in dessen ^lX.Nacken zwey Reihen von etwa fünf langen Federnbefindlich sind, welche das Ansehen kleiner Flügelhaben, und darum wird er Lupidc»; seiner schönenFarbe halben hingegen Fasan genennct, und durchden Zusatz feines Vaterlandes pensylvanien vonden eigentlichen Fasanen unterschieden. Laresbyzählet ihn unter die kleinen Auerhähne, und Bris,

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