486 Zweyte Cl. v. Ordn. Hühnerartige.
* L worden. Er wird aber Haselhuhn genennet, weilFeder- er sich in den Gebüschen der Haselstauden aufhält,fuße. von den Blüthen oder Schwänzchen derselben
lebt Die Franzosen nennen ihn Oelinote 6e 8018;türkisch heißt er sadantLu; polnisch ^arradek;schwedisch ch^rpe oder Ichjerpe. Sonst führeter bey etlichen Schriftstellern mit Unrecht den Na-men , und Oalltna rusticL. Bey Ge-
nt, c. ist eine Insel, welche, dieser Vogel halben, l8ls6es GUmotes heißt.
Man findet diese Haselhühner hin und wiederin den Wäldern von Europa, wo es Haselstaudcngiebt, jedoch fast nirgends in großem Ucbcrfluß; undda es sehr viele Gegenden giebt, welche keine Hasel-gebüsche haben, so mangelt es auch daselbst an diesemGeflügel. Die einzige Gegend, wo sie am meisten sind,isiLapland und das Gebürge Idolen in Torwe-gen. In Engelland sind sie wenig, in Frankreichmäßig
Die Gr'ßc ist wie eine Taube, die Farbe obenwcißlichrbraun und röthlich melirt. Die Schwung-federn sind braungran, auswendig und an den Spitzenröthlichc. Der Schwanz ist braun und biaßaschgranmelirt. Das Männchen ist an der Kehle schwärz-lich, und hat über dcn Augen ein glänzendes Roth.Man fängt sie im Garn, und lockt sie durch Pfei-fen. Sie haben unter allen wilden Geflügel fast dasweisteste, zarteste und schmackhafteste Fleisch.
s'»' ' * v- Mit kahlen Füßen,
süße. ;o. Das indianische Huhn. lerrso krsn-
^»dia- Lo!ltItI8»
krancolin ist die lralickmsche Benennung, diecolilws. wir mit derjenigen, welche das Vaterland dieses Vo-gels anzeigt, verwechseln. Die Füße sind, wie bey
allen