IOZ. Geschlecht. Berghühner. 49z
elngeerndtet ist, so ziehen sie mit einem Südostwin- * * k.de nach Italien und Frankreich, denn sie reisen, Kahl-nicht wie die Schnepfen, wider den Wind, son-ib'dern vor den Wind, und gehen im Herbste wieder Wachtelmit einem Nsrdwestwinde nach Afrika zurück. Al-so ist es auch zu verstehen , wie durch Gottes Be-fehl und Willen eine entsetzliche Menge Wachtelndurch den Wind in das Lager der Israeliren einge-führet wurde. 4. B. Mos. XI, zi.
Die Wachtel ist halb so groß als ein Reb- Gestalt.Huhn, von der Spitze des Schnabels bis zur Schwanz-spitze sind acht Zoll, wovon der Schnabel nur einen hal-ben , und der Schwanz einen ganzen Zoll ausmacht.
Die Spitzen der ausgebreiteten Flügel stehen vier-zehn Zoll von einander. Die Farbe ist von obengelblicht, rostfarbig, schwarz und grau melirt, un-ten gelblicht weiß. Am Kopfe befinden sich dreyweißlichte Bänder, und die Federn, welche rost-farbig sind, haben die Lange hinunter einen weißenStrich. Die Schwanzfedern sind schwärzliche, undin die Quere rostfarbig gestreift. Das Männchenhat schwarze Flecken an der Kehle, an der Brustund in den Seiten; das Weibchen ist daselbst räth-lichter, oder hat auch wohl an der Kehle einenlänglichten braunen Flecken. Bey beyden ist derSchnabel aschgrau, und die Füße sind fleischfär-big, haben aber keine Sporne, XXI V. 6§. 6.
Sie machen ihr Nest auf der Erde, legen Leben-«etwa fünfzehn Eyer , die klein und niedlich gc- art.sprenkelt sind. Sie nähren sich von Saamenkör-nern und Gctraide, brüten des Jahres etlichemal,und die Männchen sind so geil, wie der gemeineHaushahn, dahero sie öfters, der Weibchen hal-ben, in hitzige Gefechte gerathen. Das Männ-chen giebt einen besondern durchdringenden Ton vonsich, welchen man das Schlagen der Wachteln
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