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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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496
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496 Zweyte Cl. vi. Ord.Sperlingartige.

Geschl.

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nung.

Geschl.

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chen.

I Feld-taube.Oensr.

104. Geschlecht. Tauben.

kalleres: Lolumds.

^ /as erste Geschlecht dieser letzten Ordnung ent-hält VöZel, die in aller Welt, auch wohlallen Menschen bekannt sind, nämlich die Tauben,zu deren Geschlcchtsbenennung der Rirrer das la-teinische Wort Öolumba; der Herr Brisson aberdas französische Wort ki§eon gewählet hat.In demselben kommen verschiedene Arten der Tau-ben aus mancherley Weltgegenden vor , wie wirhernach sehet: werden.

Die Kennzeichen dieses Geschlechts sind: eingerader Schnabel, der sich nach der Spitze zu etwasniedersenkt; Nasenlöcher, welche länglicht, und miteiner weichen aufgetriebenen Haut halb gedeckt sind;endlich eine Zunge, die ganz, und ungespalren ist.Es macht aber der Ritter doch noch zwey Abthei-lungen: die erste enthält solche Tauben, welche einengeraden Schwanz haben, dessen Ruderfedern gleichlang sind: die andere aber solche, deren Schwanzgroß und keilförmig ist ; zu der ersten Abtheilunggehören Z5. Arten, und zu der zweyten s. Ärtcn.Wir wollen sie nach der Ordnung beschreiben.

Tauben, deren Ruderfedern gleichlang sind.

I. Die Feldtaube. Lolumbä Oenas.

Der griechische Name Oenus, wie auch derlateinische Vma§c>, zielet auf die gemeine wilde

Tau«