w4. Geschlecht. Tauben, zoi7.DieMeewentaube. coiumbalurbira.
Das äußerliche Ansehen dieser Taube, der schwan«schneeweiße Kopf, Hals , Rücken und Brust, wie ze.auch die schwarzgeflcckten Flügel, kommen zusammen 7. Mer-lin tder Gestalt der Seemeewen ziemlich überein; und wentau«daher hat sie den Namen Meewentaube erhalten. be.l'sr-Die Engclländer nennen diese Taube l'urbits,und es scheinet, daß der Ritter den Beynamrnlurbita davon gemacht habe. Zwey besondere Um-stände unterscheiden diese Tauben von den anderndeutlich, nämlich ein überaus kurzer Schnabel, so-dann auf der Brust bis zum Halse eine Reihe vonzurückgebogenen Federn; auch ist der Wirbel etwasflach, und der Körper überhaupt etwas kleiner alsan den übrigen gemeinen Tauben. Man kann ih-nen kein eigentliches Vaterland bestimmen, indemsie allenthalben mit unter den zahmen Tauben erzo»gen werden.
8. Der Breitfchwanz. Lolumbs
Es hat keine Taube einen so breiten Schwanz,als diese. Sie verdienet dahero diese Benennung,und unterscheidet sich durch diesen einzigen Umstandhinlänglich. Es stehet nämlich derselbe in die Hö-he, hat eine große Anzahl von Ruderfedern, unddiese sind noch dazu weit auseinander gebreitet, wieetwa die Pfauen ihre Schwänze tragen, daher dieseArt auch von den Hollänvern kLauwstLart ge-pennet wird. Die Engcllander geben ihnen denNamen (Quaker oder Lkalrer, weil sie bey ihrenLiebeshändeln, nach Art der Quäcker zittern, unddaher giebt Ray dieser Taube den Bcpnamen'l're-rnul-r, welchen ihr auch der Ritter in der zehntenAuflage gegeben hatte.
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