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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
Entstehung
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521
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iOZ. Geschlecht. Lerchen. 521

tz. Die capsche Lerche, OLpenüs.

Vorn Vovgebürge der guten ^ofnungkommt eine Art, die größer als die Haubenlercheist. Die drey austern Ruderfedern haben weißeSpitzen; die Kehle ist pomeranzenfärbig, und hatcjnc schwarzbraune Einfassung. Ueber die Augengehet eine pomcranzenfärbige Binde; der Schwanzist einigermassen gabelförmig; der Schnabel und dieFüße sind braunlichtgrau. Man findet sie auch inSenegal!. Siehe lab. XX. 6§. r.

9. Die Kalanderlerche, äiauäs Lk-

Isnära.

In Italien und auf den pyrenäischen (6e-bürgen wird eine sehr große Lerche häufig angetrof-fen , welche daselbst und fast überall Kalander ge-nennct wird. Die äußern Ruderfedern sind anr aus-wendigen Rande ganz weiß; die folgenden habenW^ße Spitzen. Die Brust wird von dem Hastedurch eine braune Binde unterschieden; der Schna-bel ist an dieser Art dicker, als an asten übrigen.Geßner nennet sie letrax purvu, oder kleines,Birkhuhn.

lo. Die Berglerche. ^lauäa ^heltris.

Sie führet auch den Namen Winter-oderSchneelercde, und scheinet ein Zugvogel zu seyn.Der Körper ist von oben braun , die Kehle bis andie Brust gelb, der Bauch weiß, und auf der Brustlieget eine schwarze Querbinde, dcßgleichen sind auchdie Backen mit einem schwarzen Bande eingefaßt;die Ruderfedern sind an der innern Seite zur Hälfteweiß. Das Vaterland ist Nordamerika. Sie

K k 5 über.

8 .

Capsche.

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lis.'I'Lb.

XX.

2.

y. Ka-lander-lerche.Lslan-ckra.

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lerche.

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ttrir.