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2 (1773) Von den Vögeln / Carl von Linné
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522
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II.

Rirsem

lcrche.

522 Zweyte Cl.Vl Ord. Sperlingartige.

überwintern in Larolina, und ziehen im Frühjahrswerter nach Norden; jedoch hat sie der Herr Alemauch in Danzrg angetroffen.

i). Die Riesenlerche. KisAns.

Sie ist von unten gelb, hat auf der Brusteinen schwarzen, krummen, wie ein Hufeisen ge-stalteten Ring. Die drey Seitenruderfedern sindweiß. Der Herr Orrffon beschreibet diese Lerchein der Große eines Krammetsvogels, von Bauartwie ein Schnepfe, unten gelb, an der Brust miteinem halbmondförmigen Flecken besetzt. Die erstenSchwingfedern sind braun, die folgenden rostfarbiggefleckt; der Schwanz am Ende rund; die drey Sei-tenruderfedern größlcnlheiis weiß; die Hintere Krallegrößer und krümmer, als bey den übrigen Lerchen.Der Schnabel ist gerade; der obere Kiefer rundund spitzig, und an der Wurzel kahl.

Dieser Vogel wohnet in Africa und Ame-rica, fingt auf den Spitzen der Baume sehr schön,nähret sich von allerhand Krautersaamcn, bewegetseinen Schwanz immer sehr schnell, und scheinet üb-rigens mit dem Ralanver ^o. s. ziemlich naheverwandt zu seyn.