Maniey,
oder
B'.üstem
bäum.
Awote
2srf.
Unter-
schci-
dungs-
zeichen.
20 Zwote Classe. Zwölfter Abschnitt.
„fern ziehen; und die jungen Pflanzen müssen, wie„der Casfeebaum, behandelt werden.,,
2) Asiatischer Nammeibaum. Mammea
Aiiatica.
Dessen Staubfäden langer sind, als die Blume, Mam-mea staminibus flore longioribus. L 1 NN.Syst. veg p. 400. Sp. pl. 7;!. OSB. it. 275?.Mammea maxima , foliis longioribus, corticesulcato cinereo. BPvOWN.jam.24!!.? MaliPcrsicae Mameyae folio longiore arbor maxi-iria , cortice sulcato cinereo amaro SLOAN.jam. 180. hist. 2. p. 124 ? BUPvM. Fl. ind.p. 120.
Dieser Baum ist ursprünglich in Ostindienzu Hause, und wurde vom Herrn =Oßbcf auf der Prin-zen - Insel, welche unweit Java liegt, an den Ufernder Bäche entdecket. Er ist nach dessen Bcschreibung eingroßer und sehr ästiger Baum , dessen Stamm meistenskrumm und gcgcii der Erde gebogen hänget; seine Blät-ter sind oft eine,! Schuh lang, umgekehrt cyrimdoderlanglicht, und glatt. Die Blumen stehen auf ganz ein-fachen Streichen; haben einen in zwey cyrunde Stückegespaltenen Kelch; und ihre Vliunciikrone bestehet ausvier eyrnndcn Blattlein, welche dreymal großer sind,als der Kelch, und in kurzer Zeit abfallen; die Staub-fäden sind kürzer , als der Griffel , aber noch einmal solang als die Blnmeukrone, pfriemcnförmig, aufrecht,lind krage» sehr kleine rundlichtc Skaiibbcntcl; der ziem-lich cyrunde Fruchtknoten verwandelt sich in eine stumpfviereckige Frucht. Die Blatter dieses Baums stehen anden äussersten Enden der Zweige in Büschel» bcysammeii,haben gar keine Stiele, sind voii einer flcischichtc» Sub-stanz , und nach aussen zu am Rande ein wenig gekerbt,und haben parallel in die Quere laufende Ribbcn. Wem,
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