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„ qucurs den Vorzug geben. Die Engländer und Spa-„liier nennen den Baum Mamei ; die Franzosen aber mey.„ tVbricotier , bermuthlilf,, weil das Fleisch seiner ^er„Früchte eine eben so schone gelbe Farbe hat, als wie Drü«„bey den Apricosen.„ fj t „-
Sonstcn wird dieser Baum von den Engländern daum.auch Klammes - Momin - ober Toddy-tree ge-ncnnet. Die Zlmerikaner machen, wie aus glaub,würdigen Schriftstellern berichtet, in seine Aeste,welche ein sehr lockeres und schivammichtes Holz haben,Einschnitte, ans denen hernach ein weinichtcr durchsich-tiger und heller Saft fließt, welchen sie iu angehang»reu Flaschen aliffangcn, und die gemachte Dcfnungen ainBaume verstopfen sie hernach wieder, dainit der Baumfeinen Schaden leide. Dieser Saft kann in Menge ge«sammlet werden , und wird Momin - oder Tvddy - Weingenannt; man darf aber von demselben nicht viel auseinmal, und nicht wohl über ein kleines Glas voll trin-ken , weil er sehr stark auf den Urin treibt, und weil ecungemein durchdringend und auflesend ist, so halt man«hu bor ein gutes Mittel wider den Stein.
Miller meldet in seinem Gärtnerlericon von die-sem Bauine folgendes : „Er wachset in Westindien„ sechzig bis siebenzig Schuh hoch ; seine Blatter sind„groß und steif, und bleiben das ganze Jahr hindurch„ grün; seine Frucht ist groß, und hat, wenn sie reif„ ist, eine gelblichtgrüne Farbe, und einen sehr angench-„mcii Gcschinack. Er wachst in Spanisch Westindien„ gar häufig, woselbst die Frucht insgemein auf den Mark-„ ten verkauft, und für eine der besten Früchte des Lan-„des gehalten wird ; er wachst auch auf den Bergen in„ Jamaika, und ist in die meisten caribäischcn Inseln„ gepßanzet worden, woselbst er unvergleichlich treibet.
„In England kann man ihn aus dem Saamen, wel-„ chcr öfters aus Westindien dahin gebracht wird, und zu„diesrr Absicht recht frisch seyn muß, in Gewachshäu-
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