74 Zwote Classe. Zwölfter Abschnitt.
Lutpcn- mein lieblichen Geruch haben. Der wilde Sampacea
bäum. >st ein hoher Baum, welcher einen geraden Stamm hat;seine Blatter haben die Gestalt der Pferstchblattcr, undfind steif; seine Blumen, welche aus neun Blättlciirbestehen, von denen die drey äussere die Bluincndcckeoder den Kelch ausmachen, haben an dem Baum eineblcichgelbe Farbe, wenn man sie aber abbricht, so wer-den sie hellbraun, ihre unterste Helftc aber bleibt weiß,und sie riechen wie Mispeln. 2Ctif die Blume folgtein Zapfen von der Größe einer Pflaume, welchergefchr aus zwanzig flachen, rothen und mit Schuppenbedeckten Saamcn besteht. Pas Holz von den altenDaumen hat, wenn man sie umhauet, einen angeneh-men Geruch, so daß die Indianer verschiedene Oclcund Salben damit wohlriechend machen. Diß ist auch ,der vornehmste Nutzen, den man von diesem Baumhat, welcher auf den hohen Gebirgen der ostindischcnInseln, wiewohl nicht gar häufig wachset.
■m.
Magno-
lie.
Mag-
nolia.
144 -ste Gattung.
Magnolie. Magnolia.
LINN. Gen. pl. n. 690.
Kenn- Gattung erhielte ihren Namen tzom Professor
zeichen Plumier, zu Ehren des großen Kräutcrkundi-
dcrGat- gen, Peter Magnol , chmaligcn öffentlichen Lehrerstung. der Arzneykunst und Botanik zu Montpellier, welchemdie Kräuterkunde, nebst dem Entwurf einer neuen Me-thode , insonderheit eine vortrefliche Beschreibung derin der Gegend von Montpellier wildivachsenden Pflan-zen und des dastgcn botanischen Gartens ju verdankenhat. Ihre Kennzeichen sind folgende: Der Blumen-kelch