ichZ.Gatt. Tulpenbaum. Liriodendron. 7Z
ähnlich sieht. I» England aber wird dieser Saame Tulpen«wegen der spateren Blüthe nicht reif. Dieser Baun» bäum»hat, wenn er noch jung isi, ein leichtes, weisses; wenn«r aber älter wird ein schönes gelblichtcs Hol;, welchesunter der Erde dauerhaft seyn soll. Man »nacht inAmerika aus diesem Hol;c nicht nur Fahrzeuge, sonderngebraucht es auch als Zimmerholz }it Balken, Thür-und Fcnfferpsosteu, deßgleicheu zu Brettern, Schaalen,
Löffeln, Kasten und allerhand anderem Schreinwcrk,wiewohl es den Fehler hat , daß es sich bey trockenemWetter so siarck zusammenzieht, daß es große Riffe be«kommt, nnd bey feuchter Witterung hingegen wiederumsehr aufschwillt. Seine Rinde ist auswendig braun, undinnwcndig grüngclblicht, und lässet sich leicht abschälen;inan gibt sie getrocknet und zu Pulver gcstoffcn denPferden Wider die Würmer. Seine Wurzel ist dick,zerbrechlich, blaßgclb und scharf wie Pfeffer und ihreRinde wird von einigen vor ein eben so kräftiges Mit-tel wider die kalte Fieber gcrühint, als die Fieberrinde.
Seme zerquetschten Blätter binden die Amerikaner inKopsschinerzen um die Stirne; nnd aus seinen Knospenmachen sie eine Salbe gegen Brand und Entzündun-gen.
2) Lilienbaum. liriodendron Liliifera. bwote
Art.
Mit lanzcnformigen Blättern, Ririodendron fo]iis lan- u n(ettceolatis. LINN. Syst. ve£. p. 422. Sp. pl, j^ c j s7yy. BUR.M. Fl. ind. p. 124. Sampacca mon- dmigs-tana. RUMPH. amb. 2. p. 204. t. 69. zeiche».
Dieser Baum ist in -Ostindien, und zwarhauptsächlich in Amboiiia zu Hause ; und wird VvmZslIMpi) unter dem Rainen Berg - Sambakrü oderwilder EelMlxlkkil beschrieben, Ui>d in der inalcischenSprache l'siampllLOU gcncnnet ; es gibt aber auch«ine zahinc Sorte dcssclbeii, deren Blumen eine» ungc-
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