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„Beschreibung desselben nebsi einer genauen ?lbbildung jfo.,
„ mittheilcte. Denn die Figur der Frau SOiCl'UHliH schen-,, ist zwar besser, als die andern ; stellet aber doch die bäum.„ Blume zu runzlichk vor. Die SlidciNlsche Abbil-7 , düng ist nicht die beste; weil die Blatter selten s»
„klein sind , und bey der Frucht, welche auch Von den„ kleinsten ist , die netzförmige Striche gar nicht zu se.
„Heu sind. Auch ist dem Professor PsuMlbr die„Zeichnung der Frucht nicht wohl gerathen. Ich fan-„ de diese Annona auf den meisten caribischcn Inseln,
„ und sie wachset daselbst bey den Dörfern herum in der„That wild; weil ich sie aber mitten in den Gebirgen„ oder an andern ungebautcii Orten nirgends ankraff,
„ so vermuthe ich , sie scye chmalcn anders woher in„diese Gegenden gebracht worden. Der ganze Baum„gibt einen starken und widrigen Geruch von sich,
„ welcher allein an den reifen Früchten a>n wenigsten„zu spühreu ist; dieser Geruch scheinet aber der gan-„;cu Gattung mehr oder.weniger eigen zu seyn , und„ ist nur bey dieser Art viel unangenehmer , als bey„den übrigen. Die Gestalt und Größe des Baums„kommt mit einem mittelmäßigen Birnbäume überein,
„ivo er nämlich auf Wiesen wächset , oder in Wal-„dern, die nicht sonderlich dick sind; wenn er aber'„von nahen Bäinnen eingeschlossen ist, so behält er nur„die Größe iiiid das Ansehen eines Strauchs, und ich„ sahe, daß man auf diese Weise ganze Hecken von„ ihm zöge, welche der Gewalt der Winde gut widcr->„stunden. Sein Holz ist wcißlicht, und nicht sondcr-„ firf) fest; die Farbe der Rinde aber fallt aus dem„aschgrauen ms braune. Die Spitzen seiner Zweige„ oder die junge Blattknospen sind xomeranzcngclb.
„ Seine Blätter stehen wechsclswcise auf kurzen Eric-,,le»; und sind cyrund länglich, flach, spitzig, am„ Rande sowohl, als auf der Oberfläche ganz glatt , ba-„ bcn eine ziemlich dicke lederarrige Substanz, und auf„der obern Seite eine glänzende dunkelgrüne, auf der