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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
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94
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94 Zwote Classe. Zwölfter Abschnitt.

Fta-Saamen gezogen worden, schon in seinem drittel»scheu- ,,Jahre' Früchte trage. Ich schickte im Jahr I 7 s 6 .bäumezwölf solche junge Bäume, welche zehen Schuh hochund eines Arms dick waren , und bereits Früchtetrugen / samt.ihrer Muttererde aus Martinique nach Wien, welche auch diese lange und beschwerliche Rcr- se alle glücklich überstunden; und von denen anchdie meiste noch jetzochl^ä^) in den kayscrlichcn ©:r*teil daselbst sehr gut fortkommen, aber selten Blu-nuii, und noch niemals Früchte getragen haben. Vonden Engländern wird dieser Baum Soul' - Sop~Tree, oder der Sauerbisscnbaum gcncnnek; dieFranzosen in Martinique nennen ihn Lorotlolier,,^wcil er zuerst von der Insel Curacao, die bey ih- . ihnen Lorollol heißt, dahin gekommen seyn soll.Die Holländer nennen ihn Zuurfak - boom, o&erden Saucrsackbaum ; und die Spanier geben ihm denindianischen Ramm Ouanadan. Der Tsjaka- Maram. in RHEED. Hort. Malab. Vol. 3.

-p. 17. t. 26, 27, 28. scheint eine von diesem vcr-

schiedcne und noch nicht genug bekannte Art von An-nona zu scy». So weit geher die Nachricht desHerrn AlltgUlll von diesem Bauine. - '

Es scheint aber, die Stacheln oder Zacken fei»uer Früchte seyen bisweilen steifer und stehender, alsHerr AacgUUI sie beobachtet hat. Wenigstens rechnetSloane zu gegenwärtiger Art auch den Baum, wel-chen die Engländer Prickly - Apple , oder Stcl-chelapftlbaurn nennen , weil er grüne kegelförmige, .und mit Schuppen und Stacheln besetzte Früchte trägt;,und eben dieser soll nach Plukmets Meymmg nichtallein der Araticu - Ponhe von Brasilien, sondernauch der Ata - maram von Malabar seyn , welchenLltineus zu der folgenden zwotcn Art rechnet.

Was den obgcdachten ssissaka - Maram be-trifft , so gehört solcher ganz gewiß zu der Annona-Gattung, wovon es den Nachrichten des Horti Ma-lada-