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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
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97
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r47- Galt. Fsaschenbaum. ^nnons. 97

,, Holz, und eine bräunlichte Rinde; seine Krone isty, zierlich, und nicht sonderlich dicht. Seine Blätter sie- hei, wechselweise auf kurzen Stielen , und sind lang- hauill,lich, spitzig, auf der Oberfläche und am Rande glatt,

und am letzterein wegen der vielen Adern ein wenig,, wellenförmig ; sie sind ungefehr vier oder fünf Zolllang, haben eine schmutzige gelbgrünlichte Farbe, und geben einen angenehme» Geruch von sich. Die Dlu.

men entspringen'einzeln und ohne besondere Ordnung,

auf einfachen Stielen, meisienr an den ältern Zwei.

gen, ja auch aus dem Stamm selber, wo sich Verses«

be in Aeste zertheilet; sie sind von einer gelbgrünlich«

ten Farbe, und einem starken etwas unangenehmen Geruch, und haben nicht, wie ProwNö glaubte,

n»r drey, sondern sechs dicke lederartige Blumenblätt«lein, und kommen in Ansehung der Größe und übrigen Kennzeichen mit den Blumen des netzförmigen Fla»

schenbauins völlig überein. Auf diese Blumen folgen Früchte , welche bey den Einwohnern und auch be^

den meisten Europäern in sehr großer Achtung sind; si«haben eine ziemlich eyrunde Figur, und sind voll Ver.schiedener Größe , gemeiniglich ungefehr wie eineManns Faust. Sie habeii eine grüne und mit einemblaulichkcn oder eisengrauen Staube bedeckte Rinde,welche sehr mürb ist, und über und über große, dicke,stumpfe, ungleiche Knote» oder Schrippe« hat, diegleichsam wie Dachziegel übereinander liegen; dieseSchuppen gehen sehr gerne von einander, und lassen,,sich meistens mit einem Theil der Pyramiden desFleisches, mit deren Basis sie zusammenhangen, her.

ausziehen, essen aber kann man sie Wege» ihrem sehr unangenehmen Terbinthin - Geschmacke nicht ; dasFleisch hingegen, welches weißlicht und sehr weich ist,rmpstchlet sich ungcnicin durch seinen guten Geruch,

und besondern wcinichtcn, gewürzhaften, süssen undsehr lieblichen Geschmack. Diese Früchte werden auf gleiche Weise und zu gleicher Zeit , wie der Anno-Linn« PtianrenM II- Th. G na