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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
110
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iio Zwote Classe. Dreyzehenter Abschnitt.

Gigno- amer. p. 182. t. ,76. f 78. Bignonia arborea,,ij e foliis ovatis verticillato - tcrnatis, Jiliqua gra-

cili longissima. BRüWN. jam. 264, ßigno-nia arbor , folio iingulari undülato , siiiquislongiliimis et angustiliimis. PLUM. spec.ic. >7. Bignonia americana, arbor syringaecaeruleae folio , störe purpureo. DUHAMEL,Arb 1, p. 140. t. 41. Bignonia Urucu foliis,störe 1ordide albo intus maculis purpureis etluteis adlperso, siliqua longiflima et angustis-sima, CATESB. car. i. p. 49. t. 49. SELIGM.av. 2. t. 98. Kawara Fifagi. KAEMPF. jap.841* t. 842. Cumbalu. RHEED. Hort. mal,3. p. 7v t. 41. RAI. bist. p. 1664. BURM.Fl, ind. 1 j; ?

( Dieser Baum, welcher in der indiani-

schen Sprache Catalpa heißt, ist in Carvlina, Ja-maika , Domingo, nnd Vielleicht auch 1» Japan zuHanse; der malabarische Banm Lumbalu aber, wel-chen Linneus auch hiehcr rechnen will , trägt keineSchoten, sonderii Nüsse, nnd gehöret daher ohne allenZweifel zn einer ganz andern Gattung.

Catesby ist wohl der erste, welcher den Ca-talpabanm gut beschriebe» nnd abgebildet hat ; er fändedenselben in den innern Theilen bon Südcarolina, ineiner großen Entfernung von den englischen Colonicnwildwachsend, und pflanzte ihn hernach durch bcn Saa-mcn auch in den gebauten Gegenden fort, wo manihn jctzo zur Zierde in den Gärten ziehet. Er wirdnach seiner Beschreibung ungefehr zwanzig Schuh hoch,und hat einen geraden Stamm, mit einer glatten brau-nen Rinde nnd einem weichen niid schwammigen Holze;seine Aeste treiben viele starke Ncbenzweige, die mitsehr großen herzförmigen Blättern besetzt sind, welchean jedem Gelenke gegeneinander über stehe». DieseBlatter gleichen der Gestalt nach ziemlich den Blättern

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