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2 (1777) Von den Bäumen / Carl von Linné
Entstehung
Seite
117
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148. Gatt. Bignonie. Bignonia. nf

ffict gegeneinander über sitzen , und sich am Ende alle» AignOmal mir einem emzelen endigen; diese Läppen sind nie.bey dem Pajaneli viel größer, aU bey dem Palega-Panjaneli , indem sie bey jenem wohl eine Spanneund drüber lang sind. Die Blumen, welche in.scheln an den Enden der Zweige wachsen, sind sehrgroß, glockenförmig, mit einem länglichtcn Hals, undhaben insonderheit «inwendig, eine blasigelblichtc Far-be , mit einigen rothen Strichen aussen ain Halse.

Hierauf folgen sehr große schwerdtförmige Schoten,welche bey drey Spannen lang, einer Qucrhand breitund einen Finger dick sind, und in zwey durch ein«Scheidwand von einander abgesonderten Fächern sehrviele breite, rundlichte, sehr flach« und mit häutigenFlügeln versehene Saamcn enthalten. Sowohl dirBlatter, als die Blumen dieser Bäume haben einenstarken stinkenden Geruch; und jene werden zerrieben,und mit gelben Myrobalanen eingeweicht zu einerFarbe gebraucht, womit inan die Leinwand schwarzfärbet. Das Decokt von der Wurzel und deren Rindewird äusserlich und innerlich zur Heilung der Wasser-sucht und anderer Geschwülsten gebraucht»

Sieben«

I?) Blaue Bignonie. Bignonia caerulea. zchenrc

Art.

Mit doppelt gefiederten Blattern; deren Blattlei» lan- y ntfr<zcnförmiz, und ain Rande glatt sind, Bigno-nia foliis bipinnatis; foliolis Ianceolatis, in- j, nn ^ #tegris. LINN. Syst. veg. p. 472. Spec. plant. , { jc w872. MIIL. Diti. n. 11. Arbor Guajaci la-tiore Folio , Bignoniae flore caeruleo, frustaduro in duas partes dissiliente , scmmibusalatis imbricatim pofitis. CATESB. car. 1. p.

42. t. 42. SELIGM. av, ic. 2. t. 84.

Dieser Baum wächst in Carolina und denbahamischen Inseln; wo er bey zwanzig Schuh hochH Z wird.