138 Zwote Classe. Dreyzehenter Abschnitt.Iwok« ^ Glatte Avicennie. Avicennia nitida.
Unter- Mit lauzenförmigcn, und auf beyden Seiten glattenschei- Blättern, Avicennia foliis Imceolatis , utrin-
dungs- que nitldis. LINN. Syst. veg. pag. 484»
zeichen. Avicennia foliis utrinque nitidis. Spec. plant.
891. JACQ. amer. pag. 177. tab. 112. f. r.
Dieser Baum, welchen Herr AacstUMauf der Insel Martinique entdecket«:, wo er an deinUfer des Meers wächset , hat viele Aestc, und wirdbey vierzig Schuh hoch. Seine Blätter stehen aufkurzen Stielen gerade gegeneinander über, lind sindungefehr drey Zoll lang, lanzenförmig, spitzig, amRande lingekerbt , und auf beyden Flachen glatt. Anden Enden der Zweige entspringen ästige, und e.ni»germaffen rraubenförmige Blumenstiele, an deren Ab-theilungen aber die Blumen ohne besondere Stiel-chcn fest sitzen, welche folgende Kennzeichen haben.
„ Der Blumenkelch fället nicht ab , und bestehet aus,, fünf rundlichten stumpfen Blättlein, und ist unten„noch mit drey kürzeren und spitzigen Afterblättlcin„besetzt ; die Blume,ikrone hat eine aufrechte Röhre,„welche kürzer ist als der Kelch, und oben eine„Mündung, welche noch einmal so lang ist, als„ die Röhre, und aus zwo flach ausgebreiteten Lip-„ pen bestehet, von denen die obere einfach, ziemlich„viereckig, und am Rande ausgeschnitten: die unte-„ re aber in drey Lappen zertheilet ist; von den vier„Staubfäden sind die zween bordcrn gegen den Sei-„tcn der obern Lippe der Blumenkrone zurückgcbogen,„und etwas kürzer als die andern ; der eyrunde„Fruchtknoten hat einen aufrechten pfriemenfdrmigen„Griffel, welcher so lang als die Staubfäden, und„mit einer gespaltenen Narbe versehen ist; und ver-„ Wandelt sich in eine rautenförmig - eyrunde, stnm-
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